Die provenzalische Küche

In der provenzalischen Küche spielen frische Zutaten eine ganz besondere Rolle (vor allem Tomaten, Zucchini, Auberginen, Gemüse, Kräuter, Pilze, Knoblauch und Olivenöl). Kein Wunder, denn schließlich kommen diese aus der Umgebung ebenso wie Fisch, Lamm und Rind.

Die provenzalische Küche greift auf ihre regionalen Produkte zurück und ist dabei abwechslungsreich, reichhaltig und gesund.

Auf den Speisekarten findet man vor allem Gemüsegerichte, da die Landbevölkerung sich früher kein Fleisch leisten konnte. Am bekanntesten ist sicherlich der Gemüsetopf „Ratatouille“. Aber auch die Olivenpastete „Tapenade“ und die Knoblauchmayonnaise „Aïoli“ zum Apéritif oder Gemüsesuppen wie „Aigo Boulido“ (Knoblauchsuppe mit Kräutern) und „Soupe au Pistou“ (Suppe aus Bohnen, Gemüse und Nudeln bestehend) schmecken besonders gut und sind typisch für die Provence.

In der Menükarte findet man aber auch Fleisch- und Fischgerichte. Das bekannteste Fischgericht ist die Bouillabaisse aus Marseille, eine Fischsuppe, in die verschiedene Fischsorten gehören. Daneben findet man oft Kabeljau, Seezungenfilet, Lachs, Seebarsch und Seeteufel.

Beim Fleisch greifen die Provenzalen vor allem auf Lammfleisch zurück, aber auch Kalbsfleisch und Geflügel. Rindfleisch wird meist als Ragout zubereitet. Die Gerichte – egal ob Fisch oder Fleisch – werden immer mit frischem Gemüse gereicht.

Aber Achtung! In den touristischen Hochburgen kommt man selten in den Genuss der „wahren“ provenzalischen Küche. Auf dem Land, weit weg von den Touristenmassen, oder in kleinen familiengeführten Restaurants ist diese eher zu finden.

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