Die Vaucluse-Hochebene (Plateau de Vaucluse)

Zwischen dem Mont Ventoux im Norden und dem Luberon im Süden erstreckt sich das malerische Vaucluse-Hochplateau. Es ist kleiner als der Luberon, bietet dem Besucher aber eine ebenso herrliche und ursprüngliche Naturlandschaft. Weite Wälder, wilde Kräuter, Korn- und Lavendelfelder, klare Wasserläufe charakterisieren das Aussehen dieser Gegend.

Das Vaucluse-Hochland ist zwar bergig, doch die Höhenzüge sind sanft und somit ist es nicht zu steil, um kleine, uralte Bergdörfer, verfallene Burgruinen und alte Kirchen auf Wanderungen zu entdecken. Auch hier findet man abseits der Massen Ruhe und Stille.

Einige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten ziehen aber dann doch mehr Besucher in die Region als es der Luberon vermag. Eines der bekanntesten Naturdenkmäler ist die Fontaine-de-Vaucluse (Quelle der Sorgue), die größte Quelle Frankreichs. Daneben sind das romanische Zisterzienserkloster Sénanque, das Renaissance-Schloss von Gordes oder Roussillon und seine Ockersteinbrüche starke Anziehungspunkte für Touristen.

Der Vaucluse ist eine ausgesprochene Trüffelregion. Zwischen Mitte November und Mitte Februar begeben sich die Provenzalen auf die Suche nach dem „schwarzen Diamanten der Provence“.